Grundlagentipps für Cyberpunk 2077

Bei „Cyberpunk 2077“ handelt es sich um ein gigantisch großes Open-World-Rollenspiel. So faszinierend solche nahezu unendlichen Spielwelten sind, genauso können sie noch unerfahrene Spielerinnen und Spieler in den ersten Stunden und Tagen überfordern und frustrieren. Wir haben für euch daher ein paar allgemeine Tipps mit dem Schwerpunkt auf einem leichteren und flüssigeren Einstieg in die Welt von Night City zusammengestellt. Bei den folgenden Tipps handelt es sich ausdrücklich nicht um hochspezialisierte Charakter-Builds mit ausgefeilten Skill-Vorgaben, sondern um Empfehlungen für das tägliche Leben in der Stadt und für die Game-Features, die euch im Spiel begegnen.

Tipps und speziell zur Cyberware und Hacken könnt ihr hier nachschlagen. Wir hoffen, dass euch einige dieser Tipps und Hilfen weiterhelfen können.

Vs Herkunft

Fragt ihr euch, warum die Festlegung von V entweder als Street Kid, Nomade oder Konzern-Biene so wichtig ist, dann wissen das eigentlich nur die Entwickler selbst. Zwar startet ihr im Prolog von unterschiedlichen Punkten aus und lernt dabei euren zukünftigen BFF Jacke Wells kennen. Aber am Ende beginnt ihr immer den ersten Akt in einer Tiefgarage in Westbrook an der Seite mit Jackie und mit der Hauptmission „Die Rettungsaktion“. Ein wirklicher Unterschied hinsichtlich der Herkunft ergibt sich nur in manchen Dialogen dann mit speziellen Antworten je nach Herkunft, die aber fast keine Auswirkungen auf die Quests haben. Allerdings gibt es ein bis zwei kurze Nebenmissionen, die nur für Vs mit einer bestimmten Herkunft im Spielverlauf verfügbar werden.

Die Herkunft und die Enden

Eure gewählte Herkunft für V hat zudem keine unterschiedliche Auswirkung auf das Ende von „Cyberpunk 2077“; und davon gibt es sogar fünf verschiedene. Egal für welche Biografie ihr euch entschieden habt, ihr könnt im Finale trotzdem aus allen fünf möglichen Enden auswählen – wenn ihr deren jeweilige Voraussetzungen erfüllt. Tippt hier, um alles über die Voraussetzungen zu den Enden zu erfahren. Ihr müsst euch nur für eines der Enden entscheiden. Natürlich könnt ihr mit einem entsprechend vor dem Finale angelegten extra Spielstand danach noch alle anderen Enden und Epiloge genießen.

Missionen, Bezirks-Quests, Fixer-Jobs und Cyberpsychos

Die Haupthandlung von „Cyberpunk 2077“ wird in drei aufeinanderfolgenden Akten mit Hauptmissionen über Vs Aufstieg zu einer Legende in Night City erzählt. Neben den Hauptmissionen gibt es unzählige Story-Nebenmissionen mit interessanten Charakteren und ihren eigenen Geschichten, außerdem kurze Quests in allen Stadtteilen sowie Jobs bei Fixern in ganz Night City. Für einen zeitlich beinahe unbegrenzten Spielspaß für euer Geld, empfehlen wir euch dringend, die Hauptmissionen nicht ausschließlich chronologisch bis zum Finale zu spielen. Ihr werdet sonst relativ schnell an das Ende des Rollenspiels kommen und unglaublich viele andere Inhalte verpassen. 

Viel spannender wird es, wenn ihr spätestens am Beginn von Akt 3 mit den Hauptmissionen erst einmal Pause macht – und euch in die Nebenmissionen stürzt oder die diversen Cyberpsycho-Attacken aufklärt. So werdet ihr zu einer wirklichen Legende von Night City mit maximalem Street-Cred-Level! Der gesamte dritte Akt ist nämlich nur ein über zwei bis drei Hauptmissionen gestrecktes, langes Finale und dadurch entsprechend kurz. Interessant wird Akt 3 vor allem dann, wenn ihr für euren persönlichen Cyberpunk-Höhepunkt nach unzähligen Spielstunden dann die insgesamt fünf verschiedenen Enden genehmigen möchtet. 

Schleichen, Hacken oder Rambo?

„Cyberpunk 2077“ bietet die tolle Möglichkeit durch entsprechende Fertigkeiten/Skills, das gleiche Game mit sehr unterschiedlichen Spielweisen zu erleben. Ihr könnt bis an die Zähne bewaffnet mit automatischen Sturmgewehren und Granaten durch jede Mission rollen, wenn ihr das wollt. Ausgefeilter sind dagegen die anderen Möglichkeiten. Als leiser Auftragskiller stets im Stealth-Modus und bewaffnet mit Power-Pistole und Schalldämpfer oder ninja-haften Nahkampfwaffe kriegen die Feinde eure Anwesenheit nicht einmal mit. Coole Netrunner dagegen müssen nicht einmal die Hände aus den Hosentaschen ziehen, wenn sie mit tödlichen Quickhacks die Gegner aus der Entfernung ins Jenseits befördern oder verwirren. Skillt euren V also nach persönlicher Vorliebe. Es hindert euch außerdem niemand daran, hin und wieder auch einmal komplett anders vorzugehen.

Schwierigkeitsgrade der Missionen und Gegner

Nebenmissionen werden auf der Karte mit unterschiedlichen Gefahrenstufen im Abgleich mit Vs aktuellem Level eingeordnet, an denen ihr euch orientieren könnt. Wenn die Gefährlichkeit einer Mission dort als „sehr hoch“ beschrieben wird, ist die Schwierigkeit zu diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich noch zu hoch. Dagegen wird der Level von Feinden wird in „Cyberpunk 2077“ überhaupt nicht angezeigt. 

Allerdings gibt es zwei Faktoren, an denen ihr euch orientieren könnt. Scannt den oder die Gegner und achtet ob evtl. vom NCPD ein Kopfgeld für den gescannten Gangster bezahlt wird oder wie hoch bzw. niedrig die Street-Cred-Belohnung ausfällt. Sollte der gescannte Feind darüber hinaus auch noch einen Eigennamen besitzen, dann könnt ihr ziemlich sicher von einem schwierigen Kampf ausgehen.

Die Gegner-Aufmerksamkeit

Vor allem für Spieler die Wert darauflegen, lange unentdeckt zu bleiben, sollten die unterschiedlichen Grade und Bedeutungen der Aufmerksamkeit der Feinde kennen. Dabei hilft euch die Minikarte, auf der die jeweiligen Phasen innerhalb eines feindlichen Bereichs sichtbar gemacht werden. Sind die Feinde (Punkte) gelblich eingezeichnet, schöpfen sie keinen Verdacht. Kommt ihr allerdings in ihren Sichtkegel, habt ihr je nach eigener Skillung oder eingebauter Cyberware unterschiedlich lange Zeit, aus dem Sichtbereich des jeweiligen Gegners noch unentdeckt zu verschwinden. 

Es gibt außerdem noch den Modus „in Alarmbereitschaft“. Die Gegner haben euch dann noch nicht entdeckt, wissen aber von eurer Anwesenheit. Dieser Modus wird entweder durch die Entdeckung eines toten Feindes oder durch Lärm ausgelöst. Dabei werden die alarmierten Feinde auf der Karte mit rot blinkenden Punkten angezeigt, außerdem setzten sie sich jetzt meistens in Bewegung. Der dritte Modus ist, wenn ihr schließlich entdeckt wurdet und ziemlich selbsterklärend. Die Suche und Jagd auf euch ist eröffnet.

Smart, Tech, Power – WTF?

Waffen egal welcher Art in „Cyberpunk 2077“ gibt es in drei Kategorien. Power-Waffen schießen langsamer, treffen dafür aber mit einem viel höherem Einzelschaden pro Kugel. Das ist besonders wichtig, wenn ihr V auf kritische Treffer spezialisiert. Guckt bei dieser Kategorie also nicht auf den Schaden-Per-Sekunde Wert, der dafür nicht aussagekräftig ist. Tech-Waffen haben einen speziellen Modus, um durchschlagende Projektile abzuschießen. Ihr könnt damit also hinter Containern und Wänden verstecke Gegner treffen. Smart-Waffen besitzen eine automatische Zielfunktion, bei der die Projektile automatisch den Gegner verfolgen. Trotzdem müsst ihr natürlich grob auf den jeweiligen Feind zielen, damit die Waffe weiß wer getroffen werden soll. Für die Zielfunktion wird ein Cyberware-Implantat in den Händen benötigt, das ihr aber während der ersten Hauptmissionen erhalten werdet. Bei Ripperdocs gibt es bei Bedarf verbesserte Versionen.

Die Item-Stufen

Waffen, Cyberware, Quickhacks und alle anderen Gegenstände in „Cyberpunk 2077“ haben unterschiedliche und farblich markierte Stufen: gewöhnlich, ungewöhnlich, selten und legendär; und von grau, grün, blau, lila bis orange. Vergleicht ihr unterschiedliche Stufen eines gleichnamigen Items, werdet ihr die deutlich verbesserten oder zusätzlichen Werte des höherstufigen Gegenstands erkennen.

Fahrzeugkauf in Cyberpunk 2077

Zuletzt noch etwas zu den Fahrzeugen in Night City. Es hat sich gezeigt, dass ihr eigentlich für Autos nicht unbedingt Geld ausgeben müsst. Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, wo ihr durch Missionen gratis an sehr gute Fahrzeuge gelangt. Und für „autolose“ Zeiten gibt es immer noch das Schnellreise-System in der Stadt und sogar in den Badlands. Deren Zugangspunkte werden nach und nach auf der Karte während Entdeckungstouren hinzufügt. Oder ihr klaut euch einfach mal ein herumstehendes Auto bzw. Motorrad, was eigentlich immer ohne Konsequenzen funktioniert. Allerdings stehen euch gestohlene Fahrzeuge nicht dauerhaft zur Verfügung und können nicht herbeigerufen werden wie legal erworbene Vehikel.

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