Velen

Familienangelegenheiten: Fortsetzung

Der Familienfluch: der Fehlgeborene
Mit der Information über den Fehlgeborenen kehrt ihr wieder zum Krähenfelsen zurück, um Philip Strenger zur Rede zu stellen. Bevor ihr mit dem Blutigen Baron sprechen könnt, seht ihr schon, dass die Scheune der Burg in Flammen steht. Ihr müsst euch schnell entscheiden, ob ihr den Eingeschlossenen in der Scheune zur Hilfe eilt, sobald ihr den Burghof betretet. Wenn ihr das machen wollt, müsst ihr die Scheune über die Leiter betreten. Benutzt das Aard-Zeichen, um herumstehendes Gerümpel aus dem Weg zu räumen. Ihr habt nicht allzu viel Zeit, da der Sauerstoff knapp wird. Berührt ihr das Feuer, nehmt ihr Schaden. Bewegt euch deshalb schnell durch die obere Ebene der Scheune zur nächsten Leiter nach unten. Sucht unten nach dem Haupttor, und aktiviert den Balken auf dem Boden. Dadurch wird das Scheunentor wieder geöffnet.

Egal ob ihr den Stallburschen aus der brennenden Scheune gerettet habt oder nicht, kommt es draußen zur Konfrontation mit dem betrunkenen Philip Strenger, der Gerit sofort in einen Faustkampf verwickelt. Besiegt den betrunkenen Baron, der daraufhin mit der ganzen Wahrheit herausrückt. Nutzt anschließend die Gelegenheit, den Spielstand zu speichern, und um die Vorräte/Tränke aufzufüllen. Wenn ihr weitermacht, müsst ihr euch entscheiden, ob ihr den Fluch mit einem Ritual bannen oder den Fehlgeborenen einfach töten wollt. Hier folgen beide alternative Wege, die am Ende wieder zusammenfließen.

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Alternative 1: Den Fluch bannen
Gerit kann den Fehlgeborenen in einen harmlosen Tölpelbold verwandeln, wenn das entsprechende Ritual durchgeführt wird. Philip Strenger zeigt euch dazu das Grab des Säuglings. Sobald der Baron den Fehlgeborenen aufhebt, müsst ihr ihn gegen die immer wieder auftauchenden Erscheinungen verteidigen. Zwischendurch müsst ihr mit Hilfe des Axii-Zeichen den Fehlgeborenen wieder beruhigen, damit er nicht über den Baron herfällt. Am Ende erreicht ihr die Burg, wo der Fehlgeborene bestattet wird. Nachdem Gerit das Ritual durchgeführt hat, verwandelt sich der Fehlgeborene in einen Tölpelbold. Der Geist entschwirrt einige Augenblicke später von der Burg, und ihr nehmt die Verfolgung mit dem Pferd auf. Der Tölpelbold führt euch dabei an mehrere Stellen mit Spuren von Anna und Tamara: die Räucherei, eine Stelle mit Pferdekadaver und schließlich die Fischerhütte. Im Gespräch mit dem Fischer erfahrt ihr vom Tod Annas, aber auch, dass Tamara nach Oxenfurt aufgebrochen ist. An dieser Stelle laufen beide Alternativen Wege wieder zusammen.

Bei der friedlichen Alternative verwandelt sich der Fehlgeborene in einen Tölpelbold.

Alternative 2: Den Fehlgeborenen töten
Möchtet ihr nach der Exhumierung des Säuglings den auftauchenden Fehlgeborenen lieber wieder ins Jenseits befördern, solltet ihr dessen Anfälligkeiten kennen: das Verfluchten-Öl und das Axii-Zeichen. Der Kampf droht euch außerdem, wenn ihr bei der ersten Alternative den Fehlgeborenen nicht beruhigen könnt (oder wollt). Nach dem Verlust der Hälfte der Lebensenergie, wachsen die Stacheln des Fehlgeborenen. Außerdem regeneriert er nun Lebensenergie. Wirkt Axii, um die Regeneration der Lebenspunkte und das Wachsen der Stacheln zu unterdrücken.

Nach dem Kampf nimmt Geralt eine Blutprobe vom Fehlgeborenen und kehrt zum Waideler zurück. Dieser kann mit dem Blut ein Ritual vollziehen. Begleitet den Waideler dazu in den Wald und beschützt ihn vor den Wölfen. Am Ritualort führt ihr die Anweisungen des Waideler aus, um einen schützenden Feuerring zu errichten. Zudem müsst ihr immer wieder Geister abwehren. Entzündet eventuell erloschene Feuer in den Feuerschalen mit Igni, falls der Kreis unterbrochen wurde, damit keine Geister durchdringen können. Nach dem Abschluss des Rituals erfahrt ihr von der Fischerhütte, zu der ihr wie bei der ersten Alternative nun aufbrechen könnt, um die benötigten Informationen über Anna und Tamara zu erhalten. Wenn ihr den Waideler noch zurück zu seiner Hütte eskortiert, erhaltet ihr 100 Erfahrungspunkte als Dankeschön.

Das Schicksal von Anna und Tamara Strenger
Mittlerweile wisst ihr mehr über den Verbleib der beiden Familienangehörigen des Blutigen Barons. Kehrt zu Philip Strenger zurück, bevor ihr nach Oxenfurt wegen Tamara aufbrecht. Ihr könnt natürlich auch gleich nach Oxenfurt reisen, ohne den Abstecher zum Krähenfelsen. Aber dann bekommt ihr nicht den Passierschein für Oxenfurt vom Baron ausgehändigt. Alternativ kann aber auch mit der Suche nach Anna Strenger, der Frau des Blutigen Barons, begonnen werden. Darum geht es in der Hauptquest „Herrinnen des Waldes“, die selbst mit der Quest „Hexenjagd“ eingeleitet wird.

Anmerkung: Während der Unterhaltung mit Philip Strenger startet der zweite Flashback über Ciri. In der Quest „Ciris Geschichte: Das Rennen“ gewinnt ihr ein kurzes Pferderennen. Am Ende taucht ein Basilisk auf, woraufhin die Quest fürs Erste beendet wird. Der Flashback wird später fortgesetzt, sobald ihr die Hauptquest „Herrinnen des Waldes“ erledigt und wieder mit Philip Strenger gesprochen habt.

Tamara Strenger in Oxenfurt
Nun wisst ihr also, dass Tamara in Oxenfurt beim Bruder des Fischers untergekommen ist. Wenn ihr vor eurer Reise nach Oxenfurt noch einmal beim Blutigen Baron auf dem Krähenfelsen vorbeischaut, händigt er euch einen Passierschein für die Stadt Oxenfurt aus. Tamara hält sich in einem Gebäude im Norden von Oxenfurt auf. Die Tür befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. An ihrer Entscheidung könnt ihr aber nichts mehr ändern, sie wird nicht mehr zu ihrem Vater auf dem Krähenfelsen zurückkehren.

Anna Strenger und der Buckelsumpf
Das Schicksal von Anna Strenger jedoch ist weiterhin ungeklärt. Einzig einen Hinweis auf den Buckelsumpf habt ihr dazu bisher erhalten. Um hier etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen, solltet ihr erst einmal mit den Hauptquests „Hexenjagd“, „Wanderung im Dunkeln“ und „Herrinnen des Waldes weitermachen. Ihr erhaltet auf diesem Weg wichtige Informationen, die schließlich zu Anna Strenger führen. Kehrt danach zu diesem Abschnitt wieder zurück.

Nach dem Ende der Hauptquest „Herrinnen des Waldes“ wisst ihr, dass es sich bei der Großmutter aus dem Waisendorf im Buckelsumpf um Anna Strenger handelt, und dass sie dort von den Muhmen als Sklavin gehalten wird. Während der Unterhaltung mit Philip Strenger wird wieder ein Flashback aktiviert: „Ciris Geschichte: Aus den Schatten“. Die Dialogoptionen haben keine Auswirkungen auf die Story. Danach habt ihr die Hauptquest „Familienangelegenheiten“ erfolgreich beendet. Philip Strenger will nun wegen seiner Frau sofort in den Buckelsumpf einmarschieren. Wenn ihr dem Blutigen Baron dabei helfen wollt, erhaltet ihr dazu die Nebenquest „Rückkehr in den Buckelsumpf“.

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